Jungeautoren

Regionalgruppe Kreis Mettmann & Düsseldorf

Regionalgruppe Kreis Mettmann & Düsseldorf

In der Regionalgruppe Kreis Mettmann & Düsseldorf treffen sich BVjA-Mitglieder und solche, die es vielleicht noch werden wollen. Die Gruppe ist offen für veröffentlichte Autorinnen und Autoren aus der Region, aber auch für diejenigen, die vom Austausch für ihre erste Veröffentlichung profitieren möchten.
 
Ansprechpartner: Sabine Riedel. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
 

  2104 Aufrufe
Meinungsfreiheit – wichtiger denn je

Meinungsfreiheit – wichtiger denn je

„Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten“. 
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 19

Die Freiheit des Wortes ist ein hohes Gut und leider nicht selbstverständlich. Der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. schließt sich der Initiative des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Woche der Meinungsfreiheit vom 3. bis 10. Mai an. Zwei Daten umrahmen diese Woche: der Tag der Pressefreiheit am 3. Mai und der Gedenktag zur Bücherverbrennung in der NS-Zeit am 10. Mai. 

Ohne freie Presse und Literatur kann es keine Demokratie geben. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der Meinungsfreiheit in vielen Ländern der Welt verschlechtert, auch in Deutschland. Wenn Menschen wegen ihrer Meinung und ihres Eintretens für die freiheitliche demokratische Grundordnung verbal und physisch attackiert werden, ist das nicht hinnehmbar. 

Der Jahrestag der Bücherverbrennung ist gerade für Autorinnen und Autoren eine schmerzhafte Mahnung und Erinnerung an dunkelste Zeit. Werke und damit die Gedanken von Autorinnen und Autoren, die dem faschistischen Regime in Deutschland nicht genehm waren, sollten physisch vernichtet werden. Dies war nur der erste Schritt in der Ideologie des Hasses: „Das war ein Vorspiel nur.  Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine in „Almansor“)

Im Mai 1933, also nur wenige Monate nachdem sie an die Macht gekommen waren, begannen die Nationalsozialisten ihre Kampagne „Wider den undeutschen Geist“, die sich gegen jüdische und andere unliebsame Schriftstellerinnen und Schriftsteller richtete. Tausende Bücher wurden verboten und öffentlich verbrannt – auf Scheiterhaufen, die an mittelalterliche Hexenverbrennungen erinnerten. Betroffen waren beispielsweise Werke von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Stefan Zweig und Heinrich Mann. An den Aktionen beteiligten sich Studenten, Professoren, Bibliothekare, Buchhändler, einfache Bürgerinnen und Bürger und dies freiwillig und oft mit einer erschreckend anmutenden Begeisterung.

  1659 Aufrufe
Qwertz 4/24 erschienen

Qwertz 4/24 erschienen

Die aktuelle Ausgabe 4/24 unserer Mitgliederzeitschrift Qwertz ist erschienen und auf dem Weg zu allen Mitgliedern.

Wir berichten unter anderem über die BVjA-Seminare, geben eine Vorschau auf unsere Aktivitäten auf der Frankfurter Buchmesse; zudem haben wir den Autor Stephan M. Meyer interviewt.

Natürlich stellen wir wieder viele interessante Neuerscheinungen in der Rubrik „Was machen die Anderen“.

Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Qwertz!

  1866 Aufrufe
Qwertz 2/24 erschienen

Qwertz 2/24 erschienen

Die aktuelle Ausgabe 2/24 unserer Mitgliederzeitschrift Qwertz ist erschienen und auf dem Weg zu allen Mitgliedern.

Wir berichten unter anderem über die BVjA-Seminare, blicken auf Leipzig zurück, haben den Autor Mika Bluhm interviewt. Natürlich stellen wir wieder viele interessante Neuerscheinungen in der Rubrik „Was machen die Anderen“.

Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Qwertz!

  1847 Aufrufe
Mona Schäfer und Gian Marco Hölk erhalten Stipendium für die 29. Dramatikerbörse des Luaga & Losna Festivals

Mona Schäfer und Gian Marco Hölk erhalten Stipendium für die 29. Dramatikerbörse des Luaga & Losna Festivals

Die Autorin Mona Schäfer (25 Jahre) erhält für das gemeinsam mit Leander Rennecke und Lea Reinhardt verfasste Theaterstück "Endstation Ekstase" das diesjährige Stipendium der jährlich in Nenzing/Vorarlberg stattfindenden Dramatikerbörse im Rahmen des Luaga & Losna Festivals. Der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) wählte die Kulturwissenschaftlerin und angehende Literaturwissenschaftlerin, die bereits seit ihrem siebten Lebensjahr auf Theater- und Tanzbühnen steht, mit diesem dramatischen Text aus. In dem Stück geht es um einen Bahnhof in der Einöde im Nirgendwo. Einzelne Reisende und kleinere Freundesgruppen versammeln sich am Gleis, um den Heimweg anzutreten, als der angekündigte Zug unerwartet ausfällt. Die zusammengewürfelte Gruppe sieht sich gezwungen, eine Nacht im Bahnhof zu verbringen, da die Rückfahrt zur Zivilisation nur einmal täglich stattfindet. Notgedrungen versuchen die Grüppchen sich mit der Situation abzufinden. Die bereits bestehenden oder durch die Konstellationen entstehenden Konflikte spitzen sich mit jeder Stunde am Bahnhof zu. Freundschaftskonzepte werden hinterfragt und teils über Bord geworfen, die Fragen nach Schuld und Schuldbewusstsein werden gestellt, vor allem aber die Spannung zwischen Gemeinsam- und Einsamkeit beleuchtet. 
 
Zweiter Stipendiant ist im Jahre 1995 geborene Gian Marco Hölk aus Düsseldorf für seinen Text "Heimweg Treibhauslieder". Der Autor hat sich mit einem Stück für alle ab 14 Jahren beworben, das von Heimat und Flucht, Vertreibung und Rastlosigkeit handelt. Ausgehend von der Frage, wie sich über das ebenso große wie sensible Thema Flucht erzählen und verhandeln lässt, reagiert der Text mit einem experimentellen, spielerischen Perspektivwechsel: nicht die Menschen erleben vordergründig Flucht oder berichten von ihren Erfahrungen, sondern die Räume und Gegenstände, die damit gleichsam verbunden sind. Damit ist es der Wald, der seine immense Zeugenschaft offenbart, die bereits vor der Menschheit bestand und sie überdauern wird. 
 
Das Luaga & Losna Theaterfestival findet vom 18. bis 22. Juni 2024 im österreichischen Nenzing statt.
 
Weitere Informationen zu diesem jährlichen Event: http://www.luagalosna.at 
 

  1769 Aufrufe
Mona Schäfer und Gian Marco Hölk erhalten Stipendium für die 29. Dramatikerbörse des Luaga & Losna Festivals

Mona Schäfer und Gian Marco Hölk erhalten Stipendium für die 29. Dramatikerbörse des Luaga & Losna Festivals

Die Autorin Mona Schäfer (25 Jahre) erhält für das gemeinsam mit Leander Rennecke und Lea Reinhardt verfasste Theaterstück "Endstation Ekstase" das diesjährige Stipendium der jährlich in Nenzing/Vorarlberg stattfindenden Dramatikerbörse im Rahmen des Luaga & Losna Festivals. Der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) wählte die Kulturwissenschaftlerin und angehende Literaturwissenschaftlerin, die bereits seit ihrem siebten Lebensjahr auf Theater- und Tanzbühnen steht, mit diesem dramatischen Text aus. In dem Stück geht es um einen Bahnhof in der Einöde im Nirgendwo. Einzelne Reisende und kleinere Freundesgruppen versammeln sich am Gleis, um den Heimweg anzutreten, als der angekündigte Zug unerwartet ausfällt. Die zusammengewürfelte Gruppe sieht sich gezwungen, eine Nacht im Bahnhof zu verbringen, da die Rückfahrt zur Zivilisation nur einmal täglich stattfindet. Notgedrungen versuchen die Grüppchen sich mit der Situation abzufinden. Die bereits bestehenden oder durch die Konstellationen entstehenden Konflikte spitzen sich mit jeder Stunde am Bahnhof zu. Freundschaftskonzepte werden hinterfragt und teils über Bord geworfen, die Fragen nach Schuld und Schuldbewusstsein werden gestellt, vor allem aber die Spannung zwischen Gemeinsam- und Einsamkeit beleuchtet. 
 
Zweiter Stipendiant ist im Jahre 1995 geborene Gian Marco Hölk aus Düsseldorf für seinen Text "Heimweg Treibhauslieder". Der Autor hat sich mit einem Stück für alle ab 14 Jahren beworben, das von Heimat und Flucht, Vertreibung und Rastlosigkeit handelt. Ausgehend von der Frage, wie sich über das ebenso große wie sensible Thema Flucht erzählen und verhandeln lässt, reagiert der Text mit einem experimentellen, spielerischen Perspektivwechsel: nicht die Menschen erleben vordergründig Flucht oder berichten von ihren Erfahrungen, sondern die Räume und Gegenstände, die damit gleichsam verbunden sind. Damit ist es der Wald, der seine immense Zeugenschaft offenbart, die bereits vor der Menschheit bestand und sie überdauern wird. 
 
Das Luaga & Losna Theaterfestival findet vom 18. bis 22. Juni 2024 im österreichischen Nenzing statt.
 
Weitere Informationen zu diesem jährlichen Event: http://www.luagalosna.at 
 

  1672 Aufrufe
Thomas Tallowitz gewinnt die 9. Leipziger Offene Bühne

Thomas Tallowitz gewinnt die 9. Leipziger Offene Bühne

Der Pellwormer Autor Thomas Tallowitz gewann die 9. Leipziger Offene Bühne. Alljährlich veranstaltet der Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA) im Rahmen von "Leipzig liest" während der Leipziger Buchmesse diese Traditionsveranstaltung. Mit seinem Text über Rettungsdiensteinsätze und den Tod gewann der Rettungssanitäter aus Pellworm die Leipziger Offene Bühne 2024 und setzte sich damit gegenüber vierzehn weiteren Beiträgen durch.
 
Das Goldene Mikrofon ging damit auf die Insel Pellworm.
 
Auch die Vorjahresgewinnerin Svea Leh gratulierte dem diesjährigen Preisträger.

  2078 Aufrufe
BVjA-Hauptseminar im Rahmen der Frankfurter Buchmesse

BVjA-Hauptseminar im Rahmen der Frankfurter Buchmesse

Donnerstag, 17. Oktober 2024, ab 19.00 Uhr, bis Sonntag, 20. Oktober 2024, ca. 14.00 Uhr 

Inklusive Besuch der Frankfurter Buchmesse am Freitag, den 18. Oktober 2024

Themen: Emotionen in Mimik, Körper und Sprache – lesen und interpretieren (Nicole Grün) / Vom Schreiben leben – mit erfolgreichem Selfpublishing den Buchmarkt erobern (Stefanie Schreiber)

Programm

Donnerstag:    

  1715 Aufrufe
Erotisches Schreiben

Erotisches Schreiben

Samstag, 8. Juni 2024; 10.00 - 17.00 Uhr,
Dozentin: Ines Witka,
Veranstaltungsort: Gatzanis Verlag, Esslinger Straße 20, 70182 Stuttgart.


Zum Seminarinhalt:

Erfahre, wie Du erotische Szenen in der Literatur einsetzt, um etwas über Deine Figuren zu verraten oder die Handlung voranzubringen. Für eine gute Sexszene gilt, was für gute Prosa gilt: ein Konflikt ist spürbar, ein Spannungsbogen liegt über der Szene, Sprache ist passend für die Figuren, Stil ist passend zum Ton des Textes, Entwicklung der Charaktere, Dialoge mit Subtext, Überraschungen. Doch wie übertrage ich dies auf die erotische Szene? Dazu habe ich passende Schreibübungen und spielerische Anleitungen entwickelt. Wir tauschen uns schriftlich und mündlich über all die spezifischen Anforderungen aus, die das Schreiben von Erotik mit sich bringt. 

Ich freue mich auf einen kreativen und lustvollen Tag mit Dir!

Dozentin:

  1928 Aufrufe